loading

Produkte

Das bieten wir

Zementunterlagsboden

Der schwimmende Zementunterlagsboden, auch als schwimmender Zementestrich bezeichnet, besteht aus einer Zementmörtelschicht, die auf einer Wärme- bzw. Trittschalldämmung oder auf einer Trennlage aufliegt. Wichtig: Der Zementunterlagsboden ist mit keinem anderem Bauteil verbunden. Produkt Zementunterlagsböden bestehen aus Zement, Sand und Wasser. Diese Komponeten werden meist direkt auf der Baustelle gemischt und mit einer Estrichpumpe zur Verlegefläche gefördert. Anwendung Die Hauptanwendung ist die Aufnahme von Oberbelägen im Innenbereich. Es können danach alle üblichen Belagsarten verlegt. Der Zementunterlagsboden wird auch als Fertigbelag eingesetzt.

Vorteile

  • Der Zementunterlagsboden ist universell einsetzbar
  • Kostengünstige Variante
  • Gute Festigkeitswerte
  • Unempfindlich gegen Feuchtigkeit
  • Einsetzbar im Innen- und Aussenbereich
  • Kann im Gefälle eingebaut werden
  • Grosse Einbauhöhen möglich

Nachteile

  • Qualität sehr abhängig von der Verarbeitung
  • Mörtel hat Schwund
  • Schüsselung- Rückschüsselung
  • Längere Wartezeiten zwischen Einbau und Begehbarkeit, rsp. Trockenheizen

Technische Infos

Calciumsulfat Unterlagsböden konv.

Als Calciumsulfatestriche (CA) werden Estriche bezeichnet, deren Bindemittel aus Calciumsulfathalbhydrat und/oder aus wasserfreiem Calciumsulfat (sogenannter Anhydrit) besteht. Mit Wasser reagierend entsteht Calciumsulfatdihydrat (Gips). Calciumsulfatestriche werden nach DIN EN 13813 mit CA gekennzeichnet und umgangssprachlich häufig als Anhydritestrich bezeichnet.

Anwendung

Aufgrund des geringen Schwindverhaltens weisen CA nicht das für CT übliche Schüsseln bzw. spätere Randabsenkungen auf und können großflächig mit geringem Fugenanteil verlegt werden. Sie werden als konventionell zu verarbeitender Estrich oder als Fließestrich eingebaut, sind früh begehbar und belastbar und relativ unempfindlich gegen Zugluft. Als Fließestriche können CA nach DIN 18560-2 auch mit CAF gekennzeichnet werden.

Vorteile

  • Schnellen, verarbeitungsfreundlichen Verlegung
  • Geringeren Estrichdicke
  • Gute Wärmeleitfähigkeit bei Heizestrichen

Nachteile

  • Nicht wasserbeständig und dürfen keiner andauernden Durchfeuchtung ausgesetzt werden
  • Nicht für den Einsatz in gewerblichen Nassräumen
  • Höheres Schimmelrisiko als bei Zement- oder Gußasphaltestrich

Weitere Informationen

Vor Belagsverlegung, bzw. Voranstrich muss der CA auf eine Restfeuchte von 0,5 %, als Heizestrich auf 0,3 % heruntertrocknen. Die Restfeuchte wird mit einem CM-Messgerät ermittelt. Ausgestemmter Anhydritestrich gilt als normaler Bauschutt, wenn keine organischen Bestandteile >5 % vorhanden sind.

Hartbetonbeläge und Überzüge

Harbetonbeläge sind ideale und bewährte Industrieböden. Sie eignen sich bei hoher mechanischer Beanspruchnung oder Rollverkehr. Durch Zusätze, Zusatzstoffe und die Art der Bearbeitung kann der richtige Hartbetontyp auf die jeweilige Anforderung abgestimmt werden.

Produkt

Der Hartbeton besteht aus Zement, Wasser und Zuschlagstoff (Sand und Splitt). Je nach Anforderung werden Produkte zur Zementmodifikation mit stabilisierender, plastifizierender und homogenisierender Wirkung beigemischt. Der Hartbeton wird üblich ein- oder zweischichtig im Verbund in Stärken von 25-30mm eingebaut. Zur Verbesserung der Frost- und Tausalzbeständigkeit kann der Hartbeton kunstharzvergütet werden.

Anwendung

  • Einstellhallen
  • Lagerhallen
  • Fabrikationsräume
  • Rampen / Treppen
  • Umschlagsbereiche
  • Dekor-Hartbetonbelag einschichtig (Verbund) oder zweischichtig (Schwimmend) Verwendung im Wohnbereich (z.B. Loft)

Vorteile

  • Zähe harte Oberfläche
  • Pflegeleicht
  • Praktisch Staubfrei und leicht zu reinigen
  • Beständig gegen Benzin Öle Laugen
  • Lange Lebensdauer
  • Fugenlos verlegbar
  • Dampfdiffundierend
  • Kann auf Wunsch farbig ausgestalltet und/oder versiegelt geölt werden
  • Verschieden Strukturen möglich (Rillen, Besenstrich usw.)

Nachteile

  • Qualität abhängig von der Verarbeitung
  • Hohlstellen und Rissgefahr
  • Lebendige Oberflächen / Unikat
  • Schwere körperliche Arbeit

Tritt- und Wärmedämmung

Ein grosses Einsatzgebiet im Estrichbereich ist die Verlegung von Wärme- und Trittschalldämmung unter einem Estrich. Die SIA-Norm 181 regelt den Schallschutz im Hochbau. Die minimalen Anforderungen an die Wärmedämmung sind in der SIA-Norm 380/1 geregelt. Eine gute Wärmedämmung der Böden bringt Behaglichkeit in Wohnraum und hilft mit, rationell mit Energie umzugehen.

Planung

Die Planung erfolgt nach den SIA-Normen und kantonalen Gesetzen. Zusammen mit unseren Dämmstofflieferanten können wir Sie bei der Planung beraten.

Anwendung

Trittschalldämmstoffe unter Nassestrich sollten zusätzlich zum Trittschall auch effektiven Wärmeschutz leisten. Verschiedene Hersteller bieten hierfür die idealen Lösungen. Bereits mit geringen Dämmstoffdicken erreichen Sie hohe Trittschall- Verbesserungsmaße mit dennoch hohen Nutzlasten! Je nach Anforderung sind die Schichtaufbauten unterschiedlich ausführbar.

Feuchtigkeitsabdichtungen

Definition der Produkte

  • Verschieden bituminöse Dichtungsbahnen lose verlegt und Stösse verklebt
  • Polymerbitumenbahnen lose verlegt und Stösse verklebt
  • Dichtungsbahnen au Untergrund aufgeklebt
  • Bahnen in Heissbitumen verlegt
  • Schaumglassdämmungen in Heissbitumen verlegt

Anwendung

  • Bei erdberührten Betonplatten bei aufsteigender Feuchtigkeit
  • Auf Zwischengeschossdecken über Räumen mit hoher Feuchtigkeit
  • Als Dampf- und Feuchtigkeitssperre gegen nachstossende Restfeuchte aus
  • Betondecken und Ausgleichsschichen z.B. Syroporbeton Achtung: Feuchtesperren sind keine Wassersperren

Styropor-Leichtboden

Als Leichtbeton wird eine Betonart bezeichnet, deren Rohdichte weniger als 2000 kg/m3 beträgt. Das geringre Gewicht, sowie die bessere Isolationsleistung sind die Hauptgründe für den Einsatz von Leichtbeton. Als Zuschlagstoffe zur Herstellung von Leichtbeton dienen hauptsächlich Blähton und Styropor.

Produkt

Styroporbeton: Der Styroporbeton wird auf der Baustelle gemischt oder ab dem Betonwerk bestellt. Mit Förderschläuchen wird der Mörtel zur Verlege-Fläche gepumpt. Der Mörtel besteht aus Zement, Styroporperlen, Wasser und ev. diverse Produkte von verschiedenen Herstellern können zusätzliche optimierende Eigenschaften besitzen wie:

  • Schnell abbindend und früh begehbar
  • Wärme- und Trittschalldämmend
  • Rohdichten um 200kg /m3

Vorteile

  • Geringes Gewicht
  • Dicke Einbaustärken möglich
  • Ev. Wärme- und Trittschalldämmend

Nachteile

  • Keine direkte Belagsverlegung möglich
  • Oberfläche oft porös
  • Ev. sind Feuchtesperren für nachfolgende Estriche/Dämmungen notwendig

Decorbeläge

Epoxidharz. Hohe Abrasions- und Druckfestigkeit, porenfreie, glatte und glänzende Oberfläche. Auch mit Mattversiegelung erhältlich. Gute Resistenz gegen Säuren, Laugen und Lösemittel.
Farben nach RAL oder NCS möglich.